„Ich will Brüche, Gleichförmiges ist doch langweilig“: Theo Lohmann, der kreative Kopf hinter dem Innenleben von Inhouse, hat eigene Vorstellungen von Schönheit - und setzt damit seit Jahrzehnten Trends in der deutschen Design- und Möbelszene.

Groß geworden in einer Familie, bei der schönes Wohnen schon immer ein Thema war, studiert er zunächst Architektur und Jury und hängt dann noch eine Schreinerlehre dran. Er entwirft eigene Möbel und Designobjekte; in den 80ern sammelt er, gerade Mal Anfang 20, erste Erfahrungen im Geschäft seiner Eltern, dem Schaukasten in Hamm. 1990 gründet er, gemeinsam mit seinem neuen Partner Alf Busse, einen ligne roset store in Bochum, 1991 folgt ein zweiter in Dortmund. 1992 startet er dann, wiederum gemeinsam mit Alf Busse, Die Einrichter, die inzwischen mit fünf Läden in Köln, Düsseldorf, Bochum und jetzt auch in Dortmund vertreten sind. Die Idee: In repräsentativen Show Rooms werden Möbel lebensnah präsentiert - als Anregung für individuelle Wohnkonzepte, entworfen von kompetenten Einrichtungsprofis. Im Inhouse gehen Lohmann und Busse noch einen Schritt weiter: Gemeinsam mit Partnern können sie hier die ganze Welt des Wohnens in einem Haus präsentieren.

Dass ein umgebauter ehemaliger Zweckbau - das so genannte „Bosch-Gebäude“ - den Rahmen für die inszenierten Wohnwelten bildet, ist bezeichnend für Lohmanns Stilkonzept: Auch das ist einer dieser Brüche, die Schönheit für ihn erst spannend machen.